Gemeinde Losheim am See

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Steinhauerweg in Britten

Hölzbachtal
Wegekreuz
Hölzbachtal

Historische Wegekreuze, verlassene Steinbrüche, ein wildromantisches Bachtal, idyllische Aussichten, viele Waldlandschaften - dieser interessante Mix erwartet Sie auf dem Steinhauerweg in Britten.

 

Anreise: Von der A 8 (Saarbrücken - Luxemburg) kommend nehmen wir die Abfahrt Merzig und folgen der Ausschilderung zum Stausee Losheim. An einer Kreuzung wo es rechts zum Stausee geht, fahren wir geradeaus Richtung Hausbach. Nach Hausbach führt die Straße nach Britten. Hinter der Kirche fahren wir links ab bis wir an eine Kreuzung kommen, wo wir gegenüber ein großes Gebäude mit dem Cafe Myostis sehen. Wir fahren links Richtung Mettlach und biegen nach rund 300 links ab in die Straße "Zum Festplatz" den wir als Ausgangspunkt nach rund 300 erreichen.
 

Start/Ziel: Waldfestplatz in Britten, der gleichzeitig auch Start des Tastpfads ist.

 

Profil: Die Streck ist 10,5 km lang und verläuft durch hügeliges Gelände und ist als leicht bis mittelschwer einzustufen. Rund 100 Meter Höhenunterschied sind zu überwinden. Mit Pausen sollte man 4 Stunden einplanen.

 

Der Weg wurde im Juni 2008 vom Deutschen Wanderinstitut mit 68 Erlebnispunkten zertifiziert.

 

Der Weg führt ausschließlich durch Natur, so dass unterwegs Rucksackverpflegung angesagt ist. Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Weg durch das größte zusammenhängende Waldgebiet des Saarlandes. Wir erleben mehrere verschiedene Waldformationen.

 

Auch Kulturgeschichte spielt ein wichtige Rolle: Am Weg liegen 8 historische Wegekreuze, die in früheren Jahrhunderten von den Britter Steinhauern geschaffen wurden. Britten verfügte über zahlreiche Steinbrüche und war das Steinhauerdorf des Hochwaldraums.


Der Weg führt durch zwei dieser ehemaligen Steinbrüche. Daneben führt ein Pfad mehr als einen km über die ehemalige Saarländisch-Deutsche Grenze, deren Grenzsteine noch erhalten sind.

 

 

Für den Weg sollte man 3 bis 4 Stunden einplanen. Sie gehen den Weg auf eigene Gefahr.

 

Gastronomie und Übernachtung: Partner des Wegs ist das rund 300 m vom Weg entfernte Restaurant und Pension "Zum Jungenwald" (Tel. 06872 2261), das von der Familie Max geführt wird und wo auch Zimmer zur Verfügung stehen. Der sympathische Familienbetrieb ist bekannt wegen seines guten Essens.

 

Daneben gibt es in der Nähe das Gasthaus "Rendezvous" und das Café Myosotis.

 

Infos:

Wander-Info-Zentrum Losheim am See, Tel.06872/9018100, Mail: Touristik@losheim.de

 

Wegbeschreibung:

 

Wir starten am Waldfestplatz und gehen an der Infotafel des Tastpfads bei einem Baumriesen links ab. Kurz hinter dem Baumxylophon folgen wir rechts einem Pfad der nach kurzer Zeit einen Weg kreuzt. Wir gehen geradeaus weiter auf einen Pfad durch ein Feuchtgebiet. Dann rechts ab auf einen breiten Weg und nach 100 wieder links. Wir erreichen den Riechbaum und kurz danach den Kriechbaum. Wir stoßen auf einen breiten Weg, gehen nach rechts weiter. Nach kurzer Strecke geht es scharf links auf einen Pfad durch Nadelwald. Wir stoßen auf das historische Wegekreuz "Dudisch Fra", gehen rechts weiter vorbei an einem Waldameisenhaufen. Wir überqueren nach 300 m die Straße, sehen vor uns das "Pelcer Kreuz" und gehen auf dem geschotterten Weg nach rechts weiter. Nach ca. 200 m sehen wir links ein Holzhaus und gehen an der Wegekreuzung nach links auf einen Waldwirtschaftsweg. Nach weiteren 200 m gehen wir einen Weg links ab, der auf weichem Waldboden immer leicht bergab führt. Wir stoßen beim Kreuz am alten Zoll auf einen Waldwirtschaftsweg und gehen rechts weiter bis wir eine große Wegekreuzung erreichen. Wir gehen nach links immer leicht bergab weiter und sehen dann nach ca. 400 auf der rechten Seiten einen kleinen Bachlauf.

 

Wir überqueren den Bach auf Trittsteinen und stoßen nach links auf einen Pfad der jetzt immer parallel zum Bach in einem wildromantischen Bachtal und Naturschutzgebiet läuft. Nach ca 1.000 m wechselt der Pfad auf die andere Bachseite und führt dort weiter. Auf dem Pfad sehen wir zahlreiche historische Grenzsteine unteranderem von der früheren Grenze zwischen dem Saarland und Deutschland. Schließlich wechselt der Pfad wieder auf die andere Seite und führt weiter am Bach entlang auf einem geschotterten Weg. Wir sehen auf der linken Seite mehrere Fischweiher. Der Weg gabelt sich. Wir gehen auf einer scharfen Kehre nach links über den Bach. Nach 150 m gabelt sich der Weg wieder. Wir gehen links bergauf. Nach ca. 600 m sehen geht es zwischen 2 Weihern nach links weiter. Hinter den Weihern führt der Weg nach oben.

 

Wir sehen auf den nächsten 400 m rechts von uns ein Naturschutzgebiet. Nach weiteren 300 m halten wir uns links und erreichen einen alten kreisrunden Steinbruch. Nun geht es auf einem Pfad ein Stück bergauf bis wir einen geschotterten Weg erreichen, dem wir nach rechts folgen. Wir sehen an einer Wegekreuzung das historische "Haecke-Kreuz" und folgen dann geradeaus einem Pfad.


Wir überqueren eine Straße und erreichen nach 100 m den "Fonkenbruch" einen wildromantischen alten Steinbruch mit steilen Felswänden. Der Weg führt auf den anderen Seite hoch auf einem Waldpfad, der nach rund 400 auf einen weiteren Pfad trifft. Wir gehen links weiter, stoßen nach 400 m auf eine Kreuzung, gehen geradeaus vorbei an einer Schutzhütte weiter und biegen ca. 20 m hinter der Schutzhütte rechts auf einen Waldpfad ein.

 

An einer Kreuzung gehen wir links leicht bergauf und erreichen nach 100 m den wunderbaren Aussichtspunkt "Schönertskopf". Nach weiteren 300 m sehen wir links an einer Felsformation den "Summstein" An der Wegekreuzung gehen wir gerechts weiter und passieren links das "Kreuz auf der Heisborner Höhe" Einige Meter weiter folgen wir einem nach links abgehenden Weg, erreichen nach 200 m einen weiteren schönen Aussichtspunkt. Wir durchqueren auf schmalen Pfaden ein abwechslungsreiches Waldgebiet mit sehr schönen Ilex-Bäumen und stoßen dann wieder auf den Waldfestplatz.

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