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Ausstellung
mit Werken von Helmuth Oberhauser (1931-1991) im Schlösschen
Oberhauser war mit seiner Malerei und seinen Grafiken einer der bedeutensten Künstler im Saarland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Ausbildung absolvierte er von 1948 bis 1953 bei Prof. Boros Kleint in Saarbrücken und in Paris. In den 50er Jahren schuf er vor allem Zeichnungen, sowie Holz- und Linolschnitte, in denen er sich mit Themen wie der Arbeitswelt, insbesondere dem Bergmannsalltag oder der atomaren Bedrohung beschäftigte. In den 60er Jahren standen Landschafts- und vor allem Städtebilder im Zentrum seines Schaffens.
Von 1961 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Saarländischen Künstlerbunds und nahm an dessen regelmäßigen Ausstellungen teil. Ende der 60er Jahre trat er erstmals als Maler in Erscheinung. Seine Themen waren großformatige Stadtlandschaften, sowie die "unharmonische" Entwicklung des technischen Fortschritts sowie die Zerstörung menschlicher Lebensräume.
In der 70er Jahren war er Initiator der Bürgerinitiative Alt-Saarbrücken, die sich vor allem für eine bürgerfreundliche Stadtentwicklung engagierte. Sein Haus in der Küfergasse war einer der wichtigen Künstlertreffs im Saarland. Sein künstlerisches Werk hat einen starken Bezug zum Bergmannsalltag. Sein Vater war Lokführer auf Grube und Kokerei Reden. Dessen Dampflok steht heute in Diensten der Museumsbahn Losheim.