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Bericht Stadtradeln 2017 in Losheim

29.06.2017

Ein Auftakt nach Maß!

 

 

Die Gemeinde Losheim am See hat in der Zeit vom 22. Mai bis zum 11. Juni zum ersten Mal an der Kampagne Stadtradeln teilgenommen. Die Teilnahme erfolgte auf Anregung der GALL und wurde vom Gemeinderat unterstützt. Es war es ein Auftakt nach Maß.

In den drei Wochen der Kampagne hatten sich 58 Radler und Radlerinnen in 9 Teams angemeldet. Insgesamt wurden 21.575 km erradelt, die mit dem Auto 3064 kg CO² verursacht hätten. Damit liegt die Resonanz bei der Bevölkerung bereits bei der ersten Teilnahme auf Augenhöhe mit deutlich größeren Gemeinden im Umfeld.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klimabündnisses, einem Zusammenschluss von Kommunen und wird im Saarland vom Wirtschaftsministerium unterstützt. Die Nutzung des Fahrrads als klimafreundliches Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit ist dabei das zentrale Anliegen. Die Teilnehmenden waren eine Mischung aus erfahrenen Radfahrern die seit Jahren als Sportler und Alltagsradler unterwegs sind und solchen die während der Kampagne das Fahrrad für sich entdeckten. Es zeigte sich auch, dass die von Planern häufig vorgenommene Trennung in Freizeitradler, Sportradler und Alltagsradler so nicht stimmt. Wer das Fahrrad nutzt, tut dies meist für mehrere Zwecke.

Die Kampagne wurde durch mehrere geführte Radtouren der Gemeinde, der GALL und der RSG-Hochwald begleitet. Neben der aktiven Unterstützung mit einer geführten MTB Tour meldete die RSG Hochwald mit 17 Teilnehmern das größte Team und sammelte mit 8086 auch die meisten Kilometern.

Sehr starke Resonanz kam aus den beiden Ortsteilen Wahlen und Niederlosheim, die mehr als ein Drittel der Teilnehmer stellten. Das Team der 9 Pedalos aus Wahlen stellte mit durchschnittlich 803 km pro Teilnehmer mit Abstand die fleißigsten Radler. Sie legten großen Eifer an den Tag, Ziele und Wege im näheren und weiteren Umfeld zu erkunden. Ihre Erfahrungen der drei Wochen hat eine der Teilnehmerinnen zu einem Gedicht inspiriert das auf der Facebook-Seite der Gemeinde nachzulesen ist.

Die Tour des Teams Radhaus unter Leitung von Bürgermeister Lothar Christ, konzentrierte sich weniger auf das Sammeln von Kilometern als auf die Frage „Taugt das Fahrrad als Verkehrsmittel im Ortsteil Losheim?“ Das Verwaltungsteam steuerte die in Losheim üblichen Freizeit- und Einkaufsziele an und nutzte dafür auch wenig befahrene Straßen. Alle Ziele waren ohne große Mühe in 10 Minuten von der Ortsmitte aus erreichbar.

Wie erwartet gab es aber auch Rückmeldungen und Erkenntnisse zu Mängeln der Fahrradinfrastruktur.

Dort, wo diese Mängel Landesstraßen betreffen, wird die Gemeinde ihren Einfluss zur Behebung geltend machen. Das kann manchmal auch etwas länger dauern.

Die Mängel betreffen aber auch gemeindliche Wege, die sich als verkehrsarme Nebenstraßen für den Radverkehr anbieten. Besonders ärgerlich sind z.B. die Umlaufschranken/Barriern, die gerade an diesen wenig befahrenen Nebenwegen unsinnige Hindernisse für Radfahrer aber auch Kinderwagen und Rollstuhlfahrer darstellen. Sie erfüllen ausnahmslos nicht die aktuellen Anforderungen hinsichtlich der Benutzbarkeit für Radfahrer. Ein konkretes Ergebnis ist, dass diese Umlaufgitter zeitnah vom Bauhof so umgebaut werden, dass sie den aktuellen Empfehlungen des ADFC genügen.

Der Weg durch das Heimlinger Tal nach Bachem entlang der Schienenstrecke erhält in den nächsten Wochen eine fahrradgerechte Oberfläche. Für die Anbindung des Stausees über die Trierer Straße zeichnet sich ebenfalls eine Verbesserung ab.

Hier gehts zum Leitet Herunterladen der Datei einStadtradeln Gedicht geschrieben von Marlene Strauch

 

 


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