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v.l.n.r.: Bürgermeister Christ, die anwesenden Sprachassistentinnen Cathia Marotta – GS Losheim; Nicole Schröder - Kita Bergen, Christiane Mellard – GS Wahlen, Rachel Willbois – Kita Villa Regenbogen Losheim, Magerli Penhouet – Kita Wahlen, Referentin Eva Hammes-Di Bernardo, Kita-Gesamtleiterin Steffi Uder.

Zweisprachige Bildung und Erziehung in Losheimer Kindergärten und Grundschulen - Eine Chance für alle Kinder

05.03.2013

Am Dienstag, dem 05. März, fand im Eisenbahnmuseum  eine Infoveranstaltung für die Eltern aller Kita-Kinder in der Gemeinde Losheim am See  zum Thema „zweisprachige Bildung und Erziehung“ statt.  
„Mit der Teilnahme am EU-Projekt „Trilingua“ wollen wir als Gemeinde den Grundstein für eine mehrsprachige Erziehung unserer Kinder  sowohl in den Kindertagesstätten als auch in den Grundschulen legen  und ihnen die Möglichkeit bieten ,  die Sprache und Kultur unseres Nachbarn Frankreich zu erleben und zu erlernen“, erläuterte Bürgermeister Christ in seiner Begrüßungsansprache die Intention der Gemeinde Losheim am See zur  Projektteilnahme. Denn was während dieser ersten Jahre wie selbstverständlich die täglichen Spiele und Erfahrungen  der Kinder präge, öffne ihnen später die Türen zu neuen Möglichkeiten durch  die Förderung ihrer Kommunikationskompetenz. Gerade durch  die Nähe  zu Frankreich und Luxemburg  ermögliche  die Beherrschung mehrerer Sprachen größere Chancen und die  Partizipation am wirtschaftlichen und kulturellen  Leben der Großregion und Europas.  In diesem Zusammenhang wies Lothar Christ darauf hin, dass aktuell 460 Menschen aus der Gemeinde Losheim in Luxemburg arbeiten.  Den französischen Sprachassistentinnen und den Kita- und Schulteams dankte er für ihren Mut und Ihr Engagement, an dem Projekt teilzunehmen und wünschte für die Umsetzung viel Erfolg.  Sein besonderer Dank galt Frau Hammes-Di Bernardo, wissenschaftliche Referentin aus dem saarländischen Bildungsministerium,  für ihr  Impulsreferat und die Vorstellung des pädagogischen Konzeptes, aber auch für ihr Engagement und die Unterstützung zur Etablierung des Trilinguaprojektes in der Gemeinde Losheim am See.

Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde der anwesenden französischen Sprachassistentinnen. Im Anschluss stellte Eva Hammes-Di Bernardo die Zielsetzung und die Grundlagen des Projektes  dar.  Es werde  angestrebt, dass bis zum Jahre 2020 alle saarländischen Kindertageseinrichtungen auf der Grundlage der Vorgaben des Bildungsprogramms für saarländische Kindergärten das Konzept der zweisprachigen Erziehung und Bildung in ihre Arbeit integriert haben. Dabei sei die Fortführung der zweisprachigen Erziehung in der Grundschule eine unabdingbare Voraussetzung. „Zur Zeit   halten  40 % aller Kindertageseinrichtungen im Saarland (190 an der Zahl)  ein zweisprachiges Angebot vor“,   nahm die Referentin Bezug auf den aktuellen Stand.
Abschließend beantwortete Frau Hammes-Di Bernardo die Fragen der Eltern und Veranstaltungsteilnehmer und  freute sich darüber, dass nun auch die Gemeinde Losheim am See   mit am Start sei.   


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